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Crystal Crow aus Karlsruhe gibt es nun seit 2003 und Unearth The Dark ist Ihr erster Longplayer, der mir mit liebevoll gestalteter Broschüre voller Bandinfos inklusive persönlichem Anschreiben ins Haus flatterte. Die CD selbst entzückt sofort durch Ihr düster-romantisches Artwork und kommt dazu noch im Pappschuber mit Reliefdruck, der ebenfalls das Cover enthält und tatsächlich im Dunkeln leuchtet.
 
Wer jetzt aber gleich denkt, daß es sich bei Crystal Crow um eine Standard-Gothic-Metalband handelt, der unterschätzt die Jungs. Während ich bei den ersten Klängen und dem tiefen, harten Gesang noch in Richtung Moonspell denke setzt schon der klare, tiefe Gesang ein und ich fühle mich an Eisheilig erinnert. Überraschenderweise gibt's zwischen harten Riffs dann auch noch eine Menge eingängige Melodien und Keyboardparts, passend dazu klassischen Metalgesang, den ich in Richtung Power Metal ordnen würde. Manchmal erinnert mich die Stimme dann auch Bernhard Weiß von Axxis, glücklicherweise kann Dirk besser Englisch.
Die Scheibe begeistert mich wirklich inhaltlich, sowie optisch. Die Mischung zwischen Gothic Metal und den klassichen Metalelementen ist total erfrischend und abwechslungreich. Ich finde es nur schade, dass der Silberling mit knapp 34 Minuten etwas kurz ausgefallen ist. Aber hoffen wir, dass die Jungs bald ein Label finden und damit das nächste Album auch länger wird. Hier sicherlich noch eine Menge Potential...

Sabine Jordan  12 von 15 Punkten
 
 


 
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