Zillo 9/2007
Zwei Jahre nach dem vierspurigen Debüt „Love Again“ legt das südwestdeutsche Quintett mit diesem edel ausstaffierten Silberling nun nochmals 34 Minuten dunklen Metals nach.
Bereits beim Optischen macht die Scheibe einiges her und erfreut durch einen aufwändigen und reich verzierten Pappschuber mit Silber- und Prägedruck. Und auch die musikalische Seite der jungen Formation kann mit sieben angenehmen Kompositionen beglücken, wobei es noch einige Schwächen zu erlauschen gibt. Obwohl die Songs düster, druckvoll und grollend daherkommen, durch zahlreiche schöne Melodien glänzen und sauber eingespielt sind, fehlt den Stücken ein packender Spannungsbogen und damit ein pointierter Höhepunkt.
Herausstechendstes Merkmal ist der Gesang von Dirk „Whych“ Binder, der mühelos zwischen kehligen Growls, zornigem Kreischen und sonorer Klarheit pendelt. Vor allem Freunde von Moonspell und Konsorten sollten „Unearth The Dark“ ein Öhrchen leihen.

Peter "Pöda" Sailer
 
 
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