Darkfeather.net
Eines sei schon mal vorweg erwähnt. Diese Scheibe überzeugt zwar bereits beim ersten Durchgang, seine volle Qualität und Klasse zeigt „Unearth The Dark“ aber erst beim mehrmaligen und intensiven Durchhören…und jene Scheiben sind nicht selten in der Musikgeschichte zu etwas ganz besonderem geworden, ja zu einem nicht geringen Teil zu echten Klassikern, wie wir alle, die sich der Muse hingezogen fühlen, nur zu gut wissen. Irgendwo zwischen Dark-, Progressive- und Gothic-Metal angesiedelt beweisen Crystal Crow mit diesem Album, das sie sich um gängige Klischees und Schubladen einen Dreck scheren und stattdessen ihren ganz individuellen Weg gehen. Jetzt mag vielleicht mancheiner denken, das ist aber ein schwieriger Pfad…, vielleicht. Ich möchte aber guten Gewissen behaupten, das sich Freunde aus allen oben erwähnten und artverwandten Richtungen mit diesem Werk angesprochen fühlen können, dürfen, ja sollen. Und so gesehen ist der Weg schon gar nicht mehr so schwierig, denn „Unearth The Dark“ hat das Zeug, den Spagat zwischen den Stilen zu schaffen! Dieses Album strotzt nur so von Abwechslung, bittersüsse Keyboardmelodien gehen mit groovigen Rhythmen Hand in Hand, eingängige Gitarren wechseln die Front mit kühler Härte, Verzweiflung und Wut treffen auf Verträumtheit, dazu ein Gesang, der mit seiner Kraft und Einfühlungsvermögen den Songs den vollkommenen Charakter erschafft. Dieses Album besitzt eine Dichte, wie ich sie selten in der letzten Zeit zu Ohren bekommen habe. 7 Tracks, aus denen ich keinen herausnehmen möchte und kann. Von dieser Combo werden wir noch zu hören bekommen, beide Daumen ganz senkrecht nach oben!!
 
 
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